HEUL DOCH - EIN KOLLEKTIVER ABGESANG
HEUL DOCH - EIN KOLLEKTIVER ABGESANG
30. Juni 2007 anlässlich des Abschlussfestes des Wunschpavillions
des Stadttheaters Hildesheim
Die Fräulein Wunder AG forderte alle Hildesheimer BürgerInnen, TheaterliebhaberInnen und Theaterschaffende, Studierenden und StadtexpertInnen auf, Abschied zu nehmen vom Wunschpavillon-Team und damit auch von einer siebenjährigen Theater-Ära in Hildesheim, die zu Ende ging. In einer Servicestation vor dem Wunschpavillon ermöglichte die Fräulein Wunder AG der Trauer, Verzweiflung und Klage Ausdruck zu verleihen. Heul doch… ist Handlungsanweisung zum emotionalen Befreiungsschlag: jeder durfte ganz für sich eine Minute lang jammern, weinen oder schreien. Die gesammelten Stimmen wurden von Musiker Thomas Seher zu einem Abschiedskonzert komponiert, das noch am selben Abend aufgeführt wurde.
VON UND MIT: Anne Bonfert, Melanie Hinz, Verena Lobert, Vanessa Lutz, Malte Pfeiffer. SOUND: Thomas Seher
Heulen: Bez. das Hervorbringen lang gezogener singender weithin hörbarer Töne. Lautmalerisch für starkes vernehmliches Weinen, ebenso für das hohe Jaulen von Wölfen.