Hereinspaziert! Schärfen Sie ihre Sinne! Sperren Sie Augen und Ohren weit auf! Die Fräulein Wunder AG präsentiert Signalkaskaden! Bestaunen Sie mit uns außerordentliche Naturerscheinungen und nie dagewesene Kuriositäten: Die unvergleichliche Aplysia Californica, die geheimnisvolle Mnemosyne und - nicht zu vergessen - Vannevar Bushs revolutionären Gedächtnis-Expander.


See them dance ALIVE!


Die Fräulein Wunder AG begibt sich auf eine Expedition durch die Kulturgeschichte des Erinnerns, hinein ins kollektive Gedächtnis: Mit dem Publikum entwerfen wir eine Spielshow, in der antike Memo-Stars auf vormoderne Apparaturen und neurologische Entdeckungen treffen.


Auf der Suche nach gemeinsamen Aha-Erlebnissen, gehen wir den altbekannten Fragen nach: Wie entstehen falsche Erinnerungen? Wie kommt es, dass wir unseren Regenschirm vergessen, aber nie wie man Fahrrad fährt? Wenn jede Erinnerung eine Karte im Memoryspiel der Weltgeschichte ist, welche Bilder und Geschichten werden wir heute Abend aufdecken?


VON UND MIT: Sami Bill, Georg Florian, Verena Lobert, Vanessa Lutz,

BÜHNE: Dominik Steinmann

KOSTÜM: Tatjana Kautsch

PARTNER UND FÖRDERER

Aktuelle Termine


01./ 02./ 03. September 2011

jeweils um 20 Uhr

Sonntag 04. September um 17 Uhr


Bei theater fensterzurstadt,

Alten Tankstelle Striehlstrasse14/ Ecke Nordfelder Reihe


Reservierungen: karten(at)fraeuleinwunderag.net | Kartentelefon 0180 3551 8609 66 |

Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Stiftung Niedersachsen, Region Hannover, Stadt Hannover, Stadt Braunschweig, Land Niedersachsen, Landschaftsverband Hildesheim.

SIGNALKASKADEN!

Ein Gedächtnistraining mit der Fräulein Wunder AG

PRESSESTIMMEN

Die ,,Signalkaskaden" verstehen sich als szenisches ,,Gedächtnistraining" und sind so lustvoll bunt wie informativ, so sinnlich schön wie seminaristisch. Die anatomischen und geistigen Wunder der Erinnerung sind der Stein des Anstoßes, und die vier Spieler tauchen als nostalgische Zauberwesen aus einem Zirkus längst vergangener Tage auf. (...) Auf sehr spielerische Weise erklären diese moderierenden Gaukler, wie das Gehirn arbeitet, räumen irgendwann die Trennwände weg und stellen Szenen aus dem kollektiven Gedächtnis nach: den Breschnew-Honecker-Kuss, das Abbey-Road-Plattencover der Beatles, die ,,Ich bin der König der Welt"-Szene aus ,,Titanic". (...),,Wir alle gehen also heute Abend mit einem anderen Gehirn nach Hause", stellt Georg Florian fest, und das ist tatsächlich ein faszinierender Gedanke.(...) Das Ende dieses Abends gilt dem Loslassen, dem Ausschalten, dem Beenden der Signalkaskaden. Wasser aus dem Lethe-Fluss bringt auch den Gästen den Segen des Nicht-Erinnerns, und all die schmerzlichen Details aus dem Langzeltgedächtnis verwandeln sich in schwerelose Seifenblasen. (...) Verkopft ist dieser Abend im wörtlichen Sinn, und selten klingt so eine Feststellung nach einem Kompliment. Hier aber ist es eins - ein großes sogar.


André Mumot, Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 13.07.2011